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Enttäuschende Quartalsberichte lasten auf US-Börsen

New York Enttäuschende Bilanzen von Microsoft und General Electric haben den US-Börsen am Freitag heftige Verluste eingebrockt.

Auch der von Pannen begleitete Quartalsbericht von Google wirkte an der Wall Street nach. Die schwachen Konzernbilanzen schürten bei den Investoren die Furcht vor den Folgen der globalen Konjunkturabkühlung. «Die Umsätze fallen immer wieder schwach aus - dieser Trend geht durch die Bank», erklärte Ken Polcari von ICAP Equities. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel am 25. Jahrestag des Crashs von 1987 um 1,5 Prozent auf 13'343 Punkte. Am «Schwarzen Montag» war der Dow-Jones-Index um mehr als 22 Prozent gefallen - der grösste Tagesverlust seiner Geschichte. Der breiter gefasste S&P-500 sank um 1,7 Prozent auf 1433 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab sogar 2,2 Prozent auf 3005 Punkte nach. In der Wochenbilanz legte der Dow-Jones-Index 0,1 Prozent zu und der S&P-500 gewann 0,3 Prozent, während die Nasdaq per Saldo 1,3 Prozent einbüsste. In Frankfurt ging der Dax mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 7380 Punkten aus dem Handel. Google-Aktien verlieren Der Siemens-Rivale General Electric wies vor Börseneröffnung in New York für das dritte Quartal zwar eine Gewinnsteigerung von 8,3 Prozent aus, verfehlte beim Umsatz aber die Analystenerwartungen. Deshalb fielen die Aktien um mehr als drei Prozent. Die Anteilsscheine von Google rutschten um zwei Prozent ab, nachdem sie am Donnerstag infolge des zu früh veröffentlichten Quartalsberichts acht Prozent verloren hatten. Der Überschuss des Internetriesen sank im dritten Quartal um 20 Prozent. Die Microsoft-Aktien standen auch am Freitag unter Druck und verloren drei Prozent. Der Technologiekonzern hatte am Donnerstag nach Börsenschluss einen grösseren Gewinnrückgang als erwartet bekanntgegeben. Die Papiere von AMD sackten um 17 Prozent ab, nachdem der Chiphersteller angekündigt hatte, fast 2000 Stellen zu streichen.

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