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Ein besonderes Metall: Die Faszination des Golds

Berlin Gold fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden.

Neben Kupfer gehört es zu den ältesten genutzten Metallen. Wegen seines Aussehens und seiner Beständigkeit war es stets begehrt. Etrusker, Minoer, Assyrer und Ägypter förderten das gelbe Edelmetall schon hunderte Jahre vor Christi Geburt. 50 vor Christus brachten die Römer ihre ersten Goldmünzen heraus. Im Mittelalter kam das meiste Gold in Europa aus den Sudeten-, Karpaten- und Alpenländern. Die Goldsuche war eine der Triebfedern für die Reisen europäischer Entdecker seit 1490. Die Vorherrschaft der Spanier in Südamerika führte im 16. Jahrhundert zu einer verstärkten Goldproduktion in der Neuen Welt. Auf den weltweit bedeutenden Goldmärkten wird das rötlich- glänzende und extrem weiche Rohmetall heute vor allem von der Industrie gebraucht. Für Schmuck, aber auch in der Elektronikbranche oder als Zahnersatz. Mit einem Marktanteil von 16 Prozent ist heute Südafrika neben den USA und Australien Hauptlieferant von Gold. Weltweit bekannt sind derzeit Vorräte von knapp 50'000 Tonnen, etwa die Hälfte davon in Südafrika. Die höchsten Goldreserven (8100 Tonnen) lagern in den Tresoren der USA, gefolgt von Deutschland (rund 3400 Tonnen) und dem Internationalen Währungsfonds mit etwa 3200 Tonnen. Das aus dem Tiefengestein stammende Gold wird zuerst meist durch Cyanidlaugung und später dann noch elektrolytisch gereinigt. Das Gold aus Gewässern, vor allem aus Süsswasserflüssen, wird ausgewaschen. Diese einfache Gewinnungsmethode führte - wie Ende des 19. Jahrhunderts in Nordamerika - immer wieder zu einem Goldrausch.

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