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Eigentum Weltorganisation für geistiges Eigentum reagiert auf Vorwürfe

Die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) wehrt sich gegen den Vorwurf, die Sanktionen gegen Nordkorea und Iran umgangen zu haben.

Wie die UNO-Organisation am Freitag mitteilte, hat sie eine unabhängige Untersuchung eingeleitet. Die WIPO hat zugegeben, dass in den letzten Jahren im Rahmen ihres Programms zur Modernisierung der Behörden für geistiges Eigentum in Entwicklungsländern Computer-Hardware an die entsprechenden Ämter in Nordkorea und Iran geliefert wurde. Die Fälle wurden an die zuständigen Sanktionskomitees der Vereinten Nationen unterbreitet. Als Reaktion auf die Kritik, die vor allem aus den USA kam, hat die WIPO verschiedene Massnahmen ergriffen, wie es im Communiqué vom Freitag heisst. Die WIPO nehme die Vorwürfe sehr ernst, liess sich Direktor Francis Gurry zitieren. Die unabhängige Untersuchung, welche die Organisation in Auftrag gegeben hat, soll bis 10. September abgeschlossen werden. Am 19. Juli hatte die WIPO bereits eine Anpassung der internen Regeln für die Aktivitäten in Ländern, die mit Sanktionen belegt sind, bekanntgegeben. Vorausgegangen waren Medienberichte, welche die Fälle in Nordkorea und Iran ans Licht gebracht hatten.

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