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Ebay ändert ab dem Sommer seine Zahlungsmethoden Zahlungen laufen neu über Ebay und nicht mehr direkt

Berlin Der Online-Marktplatz Ebay ändert im Sommer seine Zahlungsabwicklung.

Für Käufer bedeutet das einen grösseren Schutz, private Verkäufer müssen allerdings länger auf ihr Geld warten, wie eine Ebay-Sprecherin am Dienstag sagte. Denn in Zukunft zahlen Käufer den Preis für den von ihnen erworbenen Artikel direkt an Ebay und nicht mehr an den Verkäufer. Die Online-Plattform leitet das Geld dann an den Verkäufer weiter. Bisher laufen die Geschäfte ohne die Zwischenstation Ebay, Käufer und Verkäufer wickeln die Zahlung direkt miteinander ab. Ebay begründete die Neuerung mit einem grösseren Schutz für die Käufer. Diese würden nun unabhängig von der gewählten Zahlungsmethode voll abgesichert. Erhalte ein Käufer den Artikel trotz Zahlung nicht oder weiche der Artikel erheblich von der Beschreibung ab, zahlt Ebay den Kaufpreis inklusive Versandkosten zurück. Wartezeit für Verkäufer Für Verkäufer bedeutet die Neuerung, dass sie informiert werden, sobald das Geld bei Ebay angekommen ist. Damit werden Verkäufer dann auch zum Versand aufgefordert. Ihr Geld erhalten Verkäufer je nach ihrem Status ausbezahlt. Private Verkäufer müssen sieben Tage warten. Eine Ebay-Sprecherin begründete die lange Frist damit, dass private Verkäufer häufig gebrauchte Artikel verkaufen und es hier die meisten Streitigkeiten über den Zustand der Ware gibt. Bisher erhalten private Verkäufer zuerst ihr Geld und verschicken dann die Ware. Bei gewerblichen Verkäufern hängen die Fristen vom Status ab. Etablierte Verkäufer, die seit längerem bei Ebay anbieten und solche, die die Mindest-Qualitätsstandards erfüllen, erhalten das Geld einen Tag nach dem Versand der Ware. Neue Anbieter und solche, die die Qualitätsansprüche nicht erfüllen, müssen ebenfalls sieben Tage warten. Als Zahlungsmethoden stehen den Ebay-Nutzern Zahlungen über PayPal, Banküberweisung, per Kreditkarte, Lastschrift sowie via den Zahlungsdienstleister Skrill zur Verfügung.

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