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Drittgrösste US-Börse geht selbst an die Börse

New York Die US-Handelsplattform BATS Global Markets sucht ihr Heil im Börsengang.

Um sich im immer schärferen Wettbewerb der Börsen besser behaupten zu können, geht der drittgrösste US-Börsenbetreiber nun selbst aufs Parkett. Der Handel sollte am Freitag auf der eigenen Plattform BATS Exchange starten. Der Ausgabepreis lag einer Konsortialbank zufolge bei 16 Dollar und damit am unteren Ende der Preisspanne. Bei einem Verkaufspreis von 17 Dollar je Papier würde BATS mit 810 Millionen Dollar bewertet. Weltweit stehen Handelsplattformen unter Druck, sich wegen sinkender Preise neue Geldquellen zu erschliessen. Viele streben danach, sich mit Hilfe von Übernahmen oder Fusionen fit für die Zukunft zu machen. Das gelingt nicht immer - der geplante Zusammenschluss von Deutscher Börse und Nyse Euronext scheiterte am Nein der EU-Kommission. Auch die in Kansas ansässige BATS folgt der Strategie, sich durch den Kauf kleinerer Rivalen zu stärken und breiter aufzustellen. Im November genehmigten die britischen Behörden die Übernahme von Wettbewerber Chi-X Europe für 300 Millionen Dollar. Dem Börsenprospekt zufolge hatte BATS im vergangenen Jahr einen Anteil von 11,3 Prozent am US-Aktienhandel und war mit einer Beteiligung von 3,1 Prozent am Optionsmarkt präsent. Bei dem IPO werden demnach alle Aktien von Anteilseignern verkauft. Dem Unternehmen fliessen keine Einnahmen zu.

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