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Dottikon ES schreibt rote Zahlen

Das Aargauer Chemieunternehmen Dottikon ES kämpft gegen den anhaltenden Preis- und Währungsdruck.

Im Geschäftsjahr 2010/2011 hat die Firma einen Reinverlust von 7,1 Millionen Fr. geschrieben, wie Dottikon am Dienstag mitteilte. Im Vorjahr fuhr das Chemieunternehmen noch einen Gewinn von 12,6 Millionen Franken ein. Der operative Verlust betrug im vergangenen Geschäftsjahr 9,8 Millionen Franken, nachdem Dottikon im Vorjahr ein Plus von 12,5 Millionen Fr. auswies. Das entspricht einem Minus von fast 180 Prozent. Auch der Umsatz sackte um knapp 30 Prozent auf 80,1 Millionen Fr. ab. Wie das Unternehmen festhält, hatte insbesondere der Bereich der Pharmaprodukte Mühe das Niveau zu halten. Der Umsatz fiel um 37 Prozent wegen weggefallener und verzögerter Kundenprojekte und dem starken Preis- und Währungsdruck. Diese Entwicklung sei zwar erwartet, aber unterschätzt worden, schreibt das Unternehmen. So seien in der späten Phase rund zehn tragende Projekte von den Kunden unerwartet eingestellt worden. Der Nettoumsatz im Bereich Industriechemikalien hingegen konnte konjunkturell bedingt nahezu verdoppelt werden. Aufgrund des weiterhin unsicheren Marktumfeldes verzichtet das Unternehmen auf eine Dividendenausschüttung. Der Ausblick fürs kommende Geschäftsjahr bleibt vorerst verhalten. Die Firmenleitung rechnet zwar mit einem Übergangsjahr mit Neuprojekten, aufgrund weggefallener und verzögerter Projekte erwartet sie aber einen Nettoumsatz im Rahmen des Vorjahres sowie nochmals einen Reinverlust.

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