Zum Hauptinhalt springen

Wie wurde aus einer Hundehütte ein Wolkenkratzer?

Im Deutschen Museum München wird eine Hundehütte von 1884 als technisches Denkmal gezeigt. Das Häuschen aus eisenarmiertem Beton hat Conrad Freytag gebaut, ein deutscher Baustoffhändler, der sich dafür in Paris das Patent gesichert hatte. Patentinhaber und Erfinder des Stahlbetons war Joseph Monier, der Gärtner eines französischen Fürsten. Der Tüftler Monier, der nie zur Schule gegangen war, verbesserte die damals in Mode kommenden Blumentöpfe aus Beton durch das Einlegen von Eisenstäben oder -geflechten. Später wandte er die Technik auch auf andere Bauten an. Freytag, der sich mit dem Ingenieur Gustav Adolf Wayss zusammentat, verhalf dem neuen Werkstoff zum Durchbruch beim Hochhausbau in Deutschland. Wayss & Freytag, inzwischen Teil des holländischen Baukonzerns Royal BAM, ist heute ein Ingenieur-Unternehmen und unter anderem am Bau der SBB-Durchmesserlinie in Zürich beteiligt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch