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Die Flucht des Luxuskönigs

Bernard Arnault, Patron des Pariser Louis-Vuitton-Konzerns, hat sein Kapital in einer jahrelangen Operation nach Belgien verlegt. Die Franzosen sind konsterniert.

Welt der Schönen und Reichen: Bernard Arnault und seine Frau Helene (links von ihm) an den Pariser Fashion Week. Foto: Pascal Le Segretain (Getty Images)
Welt der Schönen und Reichen: Bernard Arnault und seine Frau Helene (links von ihm) an den Pariser Fashion Week. Foto: Pascal Le Segretain (Getty Images)

Er ist der König des «Made in France», der grösste Fabrikant von Haute Couture und Handtaschen, von Uhren und Schmuck, von Parfüm, Champagner, Likören und Wein. Die immer noch wachsende Lust der Welt an den Schönheiten und Köstlichkeiten Frankreichs haben Bernard Arnault zum Multimilliardär gemacht, zum reichsten Franzosen und einem der reichsten Menschen des Planeten. Doch offenbar fühlt sich der 63-jährige Inhaber des Luxuskonzerns Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH) wohler in Belgien. Die Pariser Tageszeitung «Libération» publizierte am Donnerstag auf ihren ersten drei Seiten eine Recherche zu Arnaults offenbar geduldig über sieben Jahre gespannte Finanzoperation, an deren Ende ein Grossteil seines Kapitals aus dem Weltimperium in eine belgische Stiftung geflossen ist.

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