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«Der Heimatschutz wird schwinden»

Die Fiat-Chrysler-Gruppe verlegt das Steuerdomizil nach Grossbritannien. Der Unternehmensberater Jürg Niederbacher erklärt im Interview, weshalb der Entscheid für Italien eine Chance sein könnte.

Fiat-Hauptsitz in Turin im legendären Lingotto-Gebäude mit seiner, heute nicht mehr benützten, Teststrecke auf dem Dach.
Fiat-Hauptsitz in Turin im legendären Lingotto-Gebäude mit seiner, heute nicht mehr benützten, Teststrecke auf dem Dach.
Keystone
Der Mann des Understatements: Fiat-Chef Sergio Marchionne posiert hier in Genf vor einem alten 500er-Modell. Er will aus dem italienischen Autobauer einen Weltkonzern machen.
Der Mann des Understatements: Fiat-Chef Sergio Marchionne posiert hier in Genf vor einem alten 500er-Modell. Er will aus dem italienischen Autobauer einen Weltkonzern machen.
Keystone
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Sergio Marchionne hat schon vor Jahren gesagt, dass Fiat ohne Italien besser dran wäre. Nun hat er es gemacht. Gewerkschaften und Regierung sind empört. Muss ihn das als global agierender Manager kümmern?

Wenn die Empörung in Italien so gross ist, dass die Italiener keine Fiat mehr kaufen, hat er ein Problem. Die Frage ist sehr emotional, wird aber wohl überinterpretiert. Der jetzige Schritt führt lediglich dazu, dass Fiat in Italien nicht mehr die oberste Gesellschaft im Konzern ist, sondern eine Tochtergesellschaft. Mit Chrysler ist ja eigentlich dasselbe passiert.

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