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Credit Suisse wird fürs zweite Quartal schwarze Zahlen ausweisen

Die Credit Suisse (CS) wird im zweiten Quartal schwarze Zahlen vorlegen.

Alle Sparten der Grossbank, also auch das schwankungsanfällige Investmentbanking, hätten profitabel gearbeitet, teilte der Konzern am Freitag mit. Die CS steht seit Mitte Juni unter verstärkter Beobachtung der Öffentlichkeit und der Märkte. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) legte am 14. Juni eigene Berechnungen vor, gemäss derer die Nummer Zwei der Schweizer Bankenwelt zu wenig hartes Kapital für Krisensituationen besitze. Die CS spürt wie viele andere grosse globale Finanzinstitute die Auswirkungen der europäischen und amerikanischen Schuldenkrise in der Wertpapierhandelssparte, dem Investmentbanking. Zudem halten sich die vermögenden Privatkunden mit Aufträgen an die Bank eher zurück, was die Einnahmen aus Kommissionen drückt. Die Gewinnankündigung der CS am Freitag erfolgte als Reaktion auf Berichte über die Gewinn- und Eigenkapitalsituation der Bank in den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Bund». Das zweite Quartal endet am (morgigen) 30. Juni. An der Börse stand der Aktienkurs der CS kurz vor 10 Uhr rund 3,3 Prozent über dem Schlusswert vom Donnerstag, nachdem das Plus kurz nach Handelsbeginn bis zu 4,8 Prozent betragen hatte. Im Leitindex SMI (Swiss Market Index) lagen alle 20 Titel im grünen Bereich - der Index notierte knapp 1 Prozent im Plus. Die Bankentitel lagen allerdings auch wegen der Ankündigungen des Brüsseler EU-Gipfels zu Rettungsplänen für angeschlagenen Banken gut im Rennen. Notiz an die Redaktion: folgt mehr bis 1300

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