Zum Hauptinhalt springen

Constellium-Mitarbeiter wehren sich gegen Stellenabbau

Rund hundert Mitarbeiter des Aluminium- Herstellers Constellium (vormals Alcon) haben am Donnerstagabend einstimmig eine Resolution verabschiedet.

Darin wird gefordert, dass die geplante Umstrukturierung ohne Stellenabbau erfolgt und an den Walliser Werken festgehalten wird. «Die Mitarbeiter haben ein grosses Engagement gezeigt», sagte Blaise Carron von der Unia Wallis am Freitag. Die Angestellten von Constellium waren eingeladen, Vorschläge zu machen, um Entlassungen zu vermeiden. Die Konsultation zwischen dem Management und den Sozialpartnern dauert insgesamt mindestens 12 Tage. Der Alluminium-Hersteller hat am vergangenen Dienstag bekannt gegeben, dass er in den drei Walliser Werken in Siders, Chippis und Steg 120 Stellen abbauen will. «Wir verstehen die Restrukturierung nicht. Sie ist aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt», sagte Carron. Constellium hat den Stellenabbau mit dem starken Franken, der grossen Konkurrenz und einer sinkenden Nachfrage in Europa begründet. Gleichzeitig mit dem Abbau sollen mehr als 10 Millionen Franken im Wallis investiert werden, um im Luftfahrtgeschäft weiter zu wachsen. Constellium hat vor einem Monat einen Auftrag vom Flugzeughersteller Airbus erhalten. Vom Abkommen mit der Airbus- Mutter EADS mit einem Volumen von rund 2 Milliarden Dollar werde auch das Werk in Siders profitieren, hiess es damals. Der Aluminium-Hersteller beschäftigt weltweit mehr als 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,6 Milliarden Euro. Im Wallis sind rund 900 Personen für Constellium tätig

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch