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China lockt weniger ausländische Investoren an

Peking Ausländische Unternehmen halten sich mit Investitionen in China derzeit zurück.

Von Januar bis September fielen sie im Vorjahresvergleich um 3,8 Prozent auf 83,4 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Freitag in Peking mitteilte. Der Rückgang beschleunigte sich zuletzt spürbar: Im September gab es ein Minus von 6,8 Prozent bei den ausländischen Direktinvestitionen, zu denen vor allem Neuansiedlungen von Unternehmen zählen. Das Ministerium sieht darin keine dramatische Entwicklung. «Qualität und Struktur der Investitionen haben sich verbessert», sagte ein Sprecher. «Deshalb sind solche Anpassungen normal.» 2011 hatte China noch die Rekordsumme von 116 Milliarden Dollar angelockt. Die Regierung will in den kommenden vier Jahren jeweils mehr als 120 Milliarden Dollar an ausländischen Direktinvestitionen nach China holen. Das Wachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt war im dritten Quartal auch wegen der sinkenden Investitionen mit 7,4 Prozent so schwach ausgefallen wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Dem Exportweltmeister macht die Rezession in vielen Euro- Ländern und die Flaute in den USA zu schaffen.

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