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Banker erstreitet Millionenabfindung - Branche horcht auf

London In Grossbritannien hat der Oberste Gerichtshof die Rechte von hoch bezahlten Spitzenmanagern gestärkt.

Die Richter gaben am Mittwoch einem belgischen Investmentbanker Recht, der mit seinem früheren Arbeitgeber Société Générale über ausstehende Bezüge in Millionenhöhe stritt. Die französische Grossbank muss ihrem im Jahr 2007 entlassenen Londoner Mitarbeiter nun womöglich bis zu 20 Millionen Euro zahlen. Dem Entscheid zufolge gelten fristlose Kündigungen für unbescholtene Beschäftigte nur dann, wenn sie diesen zugestimmt haben. Im konkreten Fall sei dies nicht gegeben gewesen. Der Kläger habe Anspruch auf zusätzliche Sondervergütungen. Der Banker Raphael Geys wird nun von Société Générale zum einen rund 12,5 Millionen Euro Abfindung verlangen. Zum anderen kann er zusätzlich «einige Millionen Euro» verlangen, um steuerliche Nachteile auszugleichen, die die Bank zu verantworten hat. Nach Darstellung von Geys hatte sich das Institut von ihm getrennt, weil er zu erfolgreich und damit zu teuer für seinen Arbeitgeber war. Der Anwalt des Klägers lobte das Urteil als wegweisend für den Schutz von Arbeitnehmern.

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