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Axel Springer profitiert vom Digitalgeschäft

Berlin Die Aktivitäten im Ausland und das Digitalgeschäft treiben das Wachstum des deutschen Medienhauses Axel Springer an.

Der Umsatz im zweiten Quartal wuchs um 5,4 Prozent auf 831,4 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch bekanntgab. Die Sparte Digitale Medien zeichnete von April bis Juni für Erlöse in Höhe von 279,1 Millionen Euro verantwortlich - ein Plus von knapp 20 Prozent. Unter dem Strich machte der Konzern mit 91,1 Millionen Euro 3,3 Prozent mehr Gewinn als vor einem Jahr. Für das Gesamtjahr bestätigte Axel Springer seine Prognose, wonach der Konzernumsatz im Vergleich zu 2011 im einstelligen Prozentbereich steigen soll - sofern es «zu keiner signifikanten Eintrübung der konjunkturellen Rahmenbedingungen» komme. Dabei solle das Wachstum im Internet sinkende Erlöse im Printgeschäft auffangen. Zu Axel Springer gehören Zeitungen wie die «Bild» und «Die Welt». In der Schweiz gibt der Konzern unter anderem den «Beobachter» und die «Handelszeitung» heraus. Zudem kooperiert er in Osteuropa mit dem Schweizer Verlagshaus Ringier. Ihr Gemeinschaftsunternehmen Ringier Axel Springer Media AG hatte erst im Juni angekündigt, 75 Prozent der Anteile am führenden polnischen Online-Portal Onet.pl zu übernehmen.

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