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Aufwind an asiatischen Börsen hält an

Tokio Die Börsen in Asien leben weiter von ihren Hoffnungen auf Schützenhilfe durch die Zentralbanken.

Die Kurse legten am Mittwoch an vielen Märkten zu, weil viele Anleger darauf setzen, dass die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank weitere Schritte zur Bekämpfung der Schuldenkrise in Europa und des weltwirtschaftlichen Abschwungs unternehmen werden. Diesen Optimismus nährte der Fed-Präsident von Boston, Eric Rosengren. Er hatte erklärt, die US-Notenbank solle so lange Hypothekenpapiere und Staatsanleihen erwerben, bis sie mit dem Zustand der Wirtschaft zufrieden sei. Ausserdem klammern sich die Investoren weiter an die Zusage von EZB-Präsident Mario Draghi, alles zu tun, um den Euro zu erhalten. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss mit einem Plus von 0,9 Prozent auf 8881 Punkten. Es war das dritte Mal in Folge, dass der Leitindex mit Gewinnen aus dem Handel ging. Investoren warten gespannt darauf, wann der Nikkei die psychologisch wichtige Marke von 9000 Zählern durchbricht. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,3 Prozent auf 745 Punkte. Aufschläge verzeichneten ebenfalls die Märkte in Taiwan, Südkorea, Shanghai und Australien. Abschläge gab es dagegen in Singapur und Hongkong. Zu den Verlusten in Hongkong trugen vor allem enttäuschende Zahlen der Fluggesellschaft Cathay Pacific bei, die den grössten Verlust in der ersten Jahreshälfte seit 2003 bekanntgab. Der Aktienkurs der Airline fiel mehr als sieben Prozent. Bei den Einzelwerten in Tokio standen die Aktien des Elektronikkonzerns Sharp nach den starken Verlusten der jüngsten Zeit erneut im Fokus. Das Papier gewann 2,7 Prozent an Wert. Der Partner Hon Hai Precision Industry aus Taiwan hält daran fest, einen grösseren Anteil Sharp zu übernehmen. Zulegen konnten ebenfalls exportorientierte Unternehmen wie Nissan und Honda. Der Aktienkurs der Autobauer stiegen um 1,3 Prozent beziehungsweise um 1,4 Prozent. Die Anteilsscheine des Industrieroboter-Herstellers Fanuc gewannen 1,3 Prozent.

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