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Anzahl E-Trottinetts hat sich innert einem Jahr verzehnfacht

Die Gefährte erobern die europäischen Städte, und das in rasantem Tempo. Zürich ist da keine Ausnahme.

Immmer populärer in Europa: Die E-Scooters. (Keystone/Christian Beutler/24. Juni 2019)
Immmer populärer in Europa: Die E-Scooters. (Keystone/Christian Beutler/24. Juni 2019)

Die Studie in mehreren europäischen Städten deckt auf, dass sich die Zahl der E-Trottinetts innert zwölf Monaten mehr als verzehnfacht hat. Vor allem Zürich, Kopenhagen, Berlin und Wien seien für dieses Wachstum verantwortlich, hiess es in einer Mitteilung der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) vom Donnerstag. In Barcelona und Paris wächst die Zahl der E-Trottinetts hingegen erst langsam.

Das zeigt eine Vergleichsstudie von ZHAW-Studierenden, die jährlich im Hinblick auf verschiedene Sharing-Angebote (zum Beispiel Car-, Bike- und Roller-Sharing) in sieben europäischen Städten durchgeführt wird. London blieb beim Zahlenvergleich der E-Trottinetts aussen vor, weil dort die Vermietung derselben nicht erlaubt ist.

Alle Städte zusammen hatten im November 2018 nur 1990 E-Scooter zu bieten. Ein Jahr später waren es fast 23'000, hiess es weiter. Allein in Zürich kamen demnach 1890 dieser Fahrzeuge hinzu, womit die Stadt neu auf 2350 kam. Auch beim Bike-Sharing hat Zürich kräftig zugelegt in diesem Zeitraum, nämlich um 1055 Velos auf neu 2405.

Teuerste Miete in Kopenhagen

Hinter Paris ist Zürich die Stadt mit den zweitmeisten Sharing-Angeboten relativ zur Einwohnerzahl, so ein weiteres Fazit der Studie. Während Paris 15,7 Fahrzeuge pro 1000 Einwohner zu bieten hat, liegt Zürich bei 13,5 und damit noch vor Berlin, Barcelona oder London.

Ebenfalls nicht Spitzenreiter ist Zürich übrigens beim Preis für die Miete eines E-Trottinetts. Mit Abstand am teuersten sei die Fahrt mit einem solchen Gefährt in Kopenhagen, hielt die ZHAW in der Mitteilung fest.

SDA/fal

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