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Abschlüsse von Microsoft und Google trüben Börsenstimmung in Asien

Tokio Enttäuschende Quartalsabschlüsse von Google und Microsoft haben am Freitag an den meisten asiatischen Börsen für Kursverluste gesorgt.

Der japanische Nikkei konnte sich zwar noch mit einem Plus von 0,2 Prozent behaupten, andere asiatischen Börsenindices gaben indes nach. Der Nikkei-Index überwand sogar wieder knapp die psychologisch wichtige Marke von 9000 Punkten. Der Schlussstand des Index vor dem Wochenende betrug 9002,68 Punkte. Der breit gefasste Topix stieg um 0,3 Prozent auf 754,39 Zähler. Der koreanische und der taiwanische Leitindex gaben im Gegensatz zum Nikkei, der laut Händlern noch von der Erwartung einer weiteren geldpolitischen Lockerung durch die Bank von Japan profitierte, nach, und zwar um je 0,8 Prozent. Der Index in Shanghai notierte kaum verändert. Der MSCI-Index für Aktien aus dem asiatisch- pazifischen Raum ohne Japan gab um 0,3 Prozent nach. Als Folge der schwachen Bilanzen von Google und Microsoft kamen auch in Asien vor allem Aktien von Technologieunternehmen unter die Räder. Der Aktienkurs des südkoreanischen Elektronikkonzerns Samsung fiel um gut 2 Prozent, jener von Yahoo Japan um 2,4 Prozent.

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