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100 Millionen Franken für Güter-U-Bahn gesammelt

«Cargo sous terrain» will den Gütertransport unter die Erde bringen. Das Projekt ist nun einen Schritt weiter.

In einem Logistikzentrum sollen die Güter von der Strasse auf die U-Bahn, genannt Cargo sous terrain (CST), verladen werden und umgekehrt.
In einem Logistikzentrum sollen die Güter von der Strasse auf die U-Bahn, genannt Cargo sous terrain (CST), verladen werden und umgekehrt.
Cargotube, Keystone
CST-Fahrzeuge werden mit einem Lift in den Tunnel befördert.
CST-Fahrzeuge werden mit einem Lift in den Tunnel befördert.
Cargotube, Keystone
Zeitleiste der Inbetriebnahme der ersten Etappe.
Zeitleiste der Inbetriebnahme der ersten Etappe.
Cargotube, Keystone
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Das Projekt einer unterirdischen Güterbahn quer durch das Mittelland «Cargo sous terrain» (CST) hat Finanzierungszusagen in Höhe von 100 Millionen Franken erhalten. Damit erfüllt CST die Vorgaben des Bundes, ein Interesse der Privatwirtschaft nachzuweisen.

Mit den Gutsprachen, die an die Verabschiedung eines entsprechenden Bundesgesetzes geknüpft sind, will CST laut einer Medienmitteilung vom Dienstag nunmehr die Baubewilligung für das erste Teilstück einer umweltfreundlichen Untergrundbahn von Härkingen SO nach Zürich erhalten.

Transport zwischen den Zentren

Das Bundesamt für Verkehr werde nunmehr anhand der von CST eingereichten Unterlagen die Erfüllung der bundesrätlichen Bedingungen prüfen. Bundesrätin Doris Leuthard soll zudem am Dienstag einen Einblick in die anstehenden Projektphasen für das Logistiknetzwerk der Zukunft bekommen.

Mit CST soll die Schweiz bis 2045 ein automatisiertes, digital gesteuertes Gesamtlogistiksystem erhalten, das die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Lebensqualität langfristig begünstigt.

Zu dem System gehören unterirdische Transporttunnel zwischen den Zentren nördlich der Alpen und eine umweltschonende Feinverteilung in Städten sowie Industriegebieten. Damit soll etwa die Zahl der schweren Lastwagen auf bestehenden Verkehrswegen um 40 Prozent sinken.

(SDA)

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