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100 Millionen Franken für Güter-U-Bahn gesammelt

«Cargo sous terrain» will den Gütertransport unter die Erde bringen. Das Projekt ist nun einen Schritt weiter.

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In einem Logistikzentrum sollen die Güter von der Strasse auf die U-Bahn, genannt Cargo sous terrain (CST), verladen werden und umgekehrt.
In einem Logistikzentrum sollen die Güter von der Strasse auf die U-Bahn, genannt Cargo sous terrain (CST), verladen werden und umgekehrt.
Cargotube, Keystone
Dort gliedern sie sich in den Verkehr ein.
Dort gliedern sie sich in den Verkehr ein.
Cargotube, Keystone
Die vollautomatischen Elektrofahrzeuge sollen mit 30 km/h verkehren.
Die vollautomatischen Elektrofahrzeuge sollen mit 30 km/h verkehren.
Cargotube, Keystone
Cargo sous terrain will Logistikzentren unterirdisch mit Schweizer Innenstädten verbinden. Die unbemannten Fahrzeuge sollen an Hubs beladen und in den Tunnel hinuntergelassen werden. In den Städten erfolgt die Feinverteilung laut Projekt «in umweltfreundliche und leise Fahrzeuge».
Cargo sous terrain will Logistikzentren unterirdisch mit Schweizer Innenstädten verbinden. Die unbemannten Fahrzeuge sollen an Hubs beladen und in den Tunnel hinuntergelassen werden. In den Städten erfolgt die Feinverteilung laut Projekt «in umweltfreundliche und leise Fahrzeuge».
Cargotube, Keystone
Querschnitt durch einen Tunnel.
Querschnitt durch einen Tunnel.
Cargotube, Keystone
Industrie- und Logistikzentren.
Industrie- und Logistikzentren.
Cargotube, Keystone
Das Gesamtnetz.
Das Gesamtnetz.
Cargotube, Keystone
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Das Projekt einer unterirdischen Güterbahn quer durch das Mittelland «Cargo sous terrain» (CST) hat Finanzierungszusagen in Höhe von 100 Millionen Franken erhalten. Damit erfüllt CST die Vorgaben des Bundes, ein Interesse der Privatwirtschaft nachzuweisen.

Mit den Gutsprachen, die an die Verabschiedung eines entsprechenden Bundesgesetzes geknüpft sind, will CST laut einer Medienmitteilung vom Dienstag nunmehr die Baubewilligung für das erste Teilstück einer umweltfreundlichen Untergrundbahn von Härkingen SO nach Zürich erhalten.

Transport zwischen den Zentren

Das Bundesamt für Verkehr werde nunmehr anhand der von CST eingereichten Unterlagen die Erfüllung der bundesrätlichen Bedingungen prüfen. Bundesrätin Doris Leuthard soll zudem am Dienstag einen Einblick in die anstehenden Projektphasen für das Logistiknetzwerk der Zukunft bekommen.

Mit CST soll die Schweiz bis 2045 ein automatisiertes, digital gesteuertes Gesamtlogistiksystem erhalten, das die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und die Lebensqualität langfristig begünstigt.

Zu dem System gehören unterirdische Transporttunnel zwischen den Zentren nördlich der Alpen und eine umweltschonende Feinverteilung in Städten sowie Industriegebieten. Damit soll etwa die Zahl der schweren Lastwagen auf bestehenden Verkehrswegen um 40 Prozent sinken.

(SDA)

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