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10 Milliarden Franken für den Kampf gegen das Coronavirus

Die chinesische Regierung will die Krankheit mit riesigen Investitionen stoppen.

In China sind bereits über 800 Personen am Coronavirus gestorben. Die Regierung stellt stellt nun 10 Milliarden Franken (72 Milliarden Yuan) für Tests und Behandlungen zur Verfügung.
In China sind bereits über 800 Personen am Coronavirus gestorben. Die Regierung stellt stellt nun 10 Milliarden Franken (72 Milliarden Yuan) für Tests und Behandlungen zur Verfügung.

China plant für den Kampf gegen die Epidemie umgerechnet mehr als zehn Milliarden Franken ein. Auf allen Ebenen der Regierung zusammen seien dafür knapp 72 Milliarden Yuan (rund 11 Milliarden Franken) vorgesehen, teilt das Finanzministerium mit.

Mit dem Geld solle unter anderem sichergestellt werden, dass sich alle Chinesen einen Virustest und eine Behandlung leisten könnten. Auch solle verhindert werden, dass finanzielle Engpässe den Einsatz zur Eindämmung von Corona in den einzelnen Regionen behinderten.

Mehr Todesopfer als bei Sars

In China sind an dem neuartigen Coronavirus nach Angaben der Gesundheitsbehörden bislang mehr als 800 Menschen gestorben. Die Zahl der Toten liegt damit höher als bei der Sars-Epidemie 2002/2003, als insgesamt 774 Menschen starben. Die Zahl der festgestellten Coronavirus-Infektionen stieg derweil auf über 37000.

Um die Ausbreitung einzudämmen, ruft Chinas Entwicklungs- und Reformkommission die Hersteller von medizinischer Ausrüstung zu Produktionssteigerungen auf. Die Regierung werde ihre Vorräte aufstocken. Es gehe um Atemmasken, Schutzbrillen und Schutzanzüge.

Freie Slots am Flughafen

Das Virus wirkt sich auch auf den Schweizer Flugverkehr aus. Laut der «SonntagsZeitung» fallen pro Woche 28 Flüge von und nach Zürich aus. Dadurch würden Slots frei, also Zeitfenster, in denen Flugzeuge starten und landen können. Dem Flughafen brechen damit Gebühren weg, die sich pro An- und Abflug-Paar auf mehr als 10000 Franken summieren dürften. Das ergibt pro Woche gut 140000 Franken.

Stärker ins Gewicht dürften die Ausfälle in den Luxusläden am Flughafen fallen. Denn die Chinesen gelten als kaufkräftigste Kundengruppe. (Reuters/Red)

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