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Betreibungen und AnzeigeWie junge Frauen nach dem Onlineshopping böse erwachten

Der Onlineshop Glamstore.ch, der seinen Sitz in Burgdorf hat, sorgt für Ärger – mit Rechnungen für nicht gelieferte Waren und aggressivem Auftreten. Kundinnen berichten.

Mit wenigen Klicks landen die Kleider im Warenkorb. Doch kann Onlineshopping ungeahnte Folgen haben.
Mit wenigen Klicks landen die Kleider im Warenkorb. Doch kann Onlineshopping ungeahnte Folgen haben.
Foto: Getty Images

Die Fotos auf Instagram wecken Sehnsüchte. Eine braun gebrannte Frau läuft barfuss den Strand entlang – gehüllt in ein flatterndes, pastellfarbenes Kleid. Auf einem anderen Bild kuschelt sich ein blondes Model in einen flauschigen Wintermantel, im Hintergrund glitzern die Lichter der Stadt. «Schweizer Unternehmen, sicher einkaufen, Kauf auf Rechnung», heisst es darunter. So wirbt der Onlineshop Glamstore.ch für sich und seine Produkte.

Dem Instagram-Account von Glamstore.ch folgen 27’000 Nutzerinnen und Nutzer. Auch eine junge Frau aus dem Emmental (Name der Redaktion bekannt) war von den Bildern fasziniert. Die Kleider hätten auf den Fotos hochwertig ausgesehen, sagt sie. Dass man auf Rechnung bestellen konnte und den Betrag nicht bereits im Voraus per Kreditkarte begleichen musste, fand sie attraktiv. Sie besuchte den Onlineshop, legte mehrere Kleidungsstücke in den Warenkorb, schickte die Bestellung ab.

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