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Wie die steigenden Schulden die Weltwirtschaft gefährden

Öffentliche und private Verschuldung wachsen seit der Finanzkrise – mit schwächerem Wachstum wird das brandgefährlich.

Nicht ungefährlich: In den letzten Jahren haben auch die Schulden der Privaten zugenommen. Foto: Keystone

Nicht ungefährlich: In den letzten Jahren haben auch die Schulden der Privaten zugenommen. Foto: Keystone

Markus Diem Meier@MarkusDiemMeier

Die Abwärtskorrekturen zu den Wachstumserwartungen für die Weltwirtschaft nehmen kein Ende. In seinem gestern veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick stimmt auch der Internationale Währungsfonds (IWF) in diesen Reigen ein. In 70 Prozent aller Länder wird sich gemäss dem Bericht die Wirtschaft abschwächen, die Weltwirtschaft insgesamt nur noch um 3,3 Prozent zulegen, nach 3,8 Prozent im Vorjahr. Deutlich stärker soll die Abkühlung in der Schweiz oder etwa in Deutschland ausfallen. Hierzulande soll das Bruttoinlandprodukt nur noch um 1,1 Prozent zulegen, im Vergleich zu 2,5 Prozent im Jahr 2018. Auch in Deutschland soll sich das Wachstum von 1,5 im Vorjahr auf 0,8 Prozent etwa halbieren.

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