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Aktionswoche in BernWie die Klimabewegung den Bundesplatz besetzt

Es reicht!, sagten sich die Klimaaktivistinnen und -aktivisten einmal mehr und besetzten den Bundesplatz. Um 4.30 Uhr rannten sie durch die dunkle Bundesstadt.

Transparente, mit Beton gefüllte Fässer, Zelte und Kanister: Die Klimabewegung besetzt den Bundesplatz.
Transparente, mit Beton gefüllte Fässer, Zelte und Kanister: Die Klimabewegung besetzt den Bundesplatz.
Foto: Raphael Moser

Da rennen sie – hinter der Heiliggeistkirche hervor, unter den Lauben hindurch Richtung Bundesplatz. Obwohl so viele Menschen rennen, ist es erstaunlich still – man hört Schuhe auf Asphalt, sonst nichts. Es ist Montagmorgen, 4.40 Uhr, die Sonne wird erst knapp drei Stunden später aufgehen. Der Bundesplatz liegt wie eine stillgelegte Arena da, träge blicken die beleuchteten Sandsteinbauten auf den Platz hinunter: Das Bundeshaus, die Nationalbank und ihre kleinen Geschwister, die Berner Kantonalbank, die Credit Suisse und die Valiant. Ein Traktor fährt vor, der Anhänger ist mit Heuballen beladen. Ein Jubelschrei erklingt am einen Ende des Platzes und wird vom anderen Ende erwidert, Applaus hallt von den Sandsteinmauern wider. Die Besetzung hat begonnen.

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