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Wildstation in UtzenstorfWeniger Geld, mehr Tiere

Die Stiftung Wildstation Landshut hat sich der Hilfe für kranke und und verletzte Tiere verschrieben. Corona bringt nun aber die Helferinnen selber in Nöte.

Ulrike Eulenberger entlässt einen Mäusebussard in die Freiheit. Einen Monat wurde er in der Wildstation gepflegt.
Ulrike Eulenberger entlässt einen Mäusebussard in die Freiheit. Einen Monat wurde er in der Wildstation gepflegt.
Foto: Beat Mathys

Der Mäusebussard hat Glück gehabt: Ein aufmerksamer Beobachter hat ihn im Raum Niederbipp völlig entkräftet aufgefunden und nach Utzenstorf in die Wildstation gebracht. Dort wurde ihm geholfen. In den letzten vier Wochen hat sich das Tier erholt, es wurde mit Mäusen aufgefüttert, hat knapp 300 Gramm an Gewicht zugelegt und ist nun wieder so fit, dass es in die Freiheit entlassen werden kann.

Etwas Hilfe könnten im Moment auch die Helferinnen und Helfer in der Einrichtung brauchen: «Wegen Corona mussten wir viele Anlässe absagen, uns fehlen etwa 50’000 Franken in der Kasse», sagt Ulrike Eulenberger. Sie ist Tierärztin und Betriebsleiterin in der Wildstation Landshut. 50’000 Franken mag nach nicht sehr viel tönen, wenn man den Betrag mit den Verlusten vergleicht, den Firmen und Unternehmen in den vergangenen Monaten in Kauf nehmen mussten.

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