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Stege in TrubschachenWeltneuheit über der Trueb

Jetzt gelangt man von der Himmelhausmatte auf direkterem Weg zum Bahnhof. Trotz des neuen Übergangs soll aber auch das Bahnwägli nicht verschwinden.

Vorne die neue Hängebrücke und ganz hinten der Bahnübergang mit der angehängten Fussgängerüberführung.
Vorne die neue Hängebrücke und ganz hinten der Bahnübergang mit der angehängten Fussgängerüberführung.
Foto: PD

Er hatte sich das einfacher vorgestellt. Als 2016 erste Gespräche für einen Übergang über die Trueb stattfanden, sei man noch von einem simplen Steg ausgegangen, sagte Stefan Thuner am Dienstag. Er ist Gemeinderat von Trubschachen und Geschäftsführer der Thuner Bau AG. Das Bauunternehmen, die Personalvorsorgestiftung der Kambly SA und die Gemeinde wollten gemeinsam dafür sorgen, dass man auf direkterem Weg vom Hasenlehn und der Himmelhausmatte zum Bahnhof gelangt.

Dann aber bot ein weiterer Sponsor seine Unterstützung an: die Drahtseilfabrik Jakob AG. Und so entstand ein Bauwerk, das Trubschachens Gemeindepräsident Beat Fuhrer bei der Einweihung als «Golden Gate» bezeichnete: eine Hängebrücke. Gar von einer «Weltneuheit» war die Rede, weil ein Netz aus dünnen Stahlseilen die Fahrbahn trägt und so auf weitere Elemente verzichtet werden konnte. «Das Ganze soll möglichst schwebend wirken», sagte Fabian Graber, technischer Leiter der Firma Jakob.

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