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Reformen im Schweizer Eishockey«Welche Firma verkauft ein Produkt, das niemand will?»

In den beiden höchsten Eishockeyligen dürfte es bald zu grossen Umwälzungen kommen. Einige Massnahmen erzürnen die Fans in Langenthal und Langnau.

Samuel Renggli (links, SC Langenthal) und Tom Maurer (SCL Tigers) vor der Eishalle Schoren. Für die Fans ist es eine schwierige Zeit.
Samuel Renggli (links, SC Langenthal) und Tom Maurer (SCL Tigers) vor der Eishalle Schoren. Für die Fans ist es eine schwierige Zeit.
Fotos: Christian Pfander

Ohne Spieler, Sponsoren oder Fans im Vorfeld entscheidend einzubeziehen, beschlossen die Clubs der obersten Liga im Schweizer Eishockey (National League) vergangenen Sommer, sich vom Verband zu lösen und umfassende Ligareformen anzustossen.

Die Dachverbände der Schweizer Fanszene sind aufgebracht. Sie haben sich schweizweit zusammengeschlossen und koordiniert ein Statement verfasst. Am letzten Spieltag protestierten auch die Spieler aller Profimannschaften. Diese Woche nun halten Fanvertreter mit der Liga ein virtuelles Treffen ab.

Die Ausgangslage der Vereine von Samuel Renggli (Dachverband Fans SC Langenthal) und Tom Maurer (Dachverband Fans SCL Tigers) ist ligabedingt zwar unterschiedlich, die beiden Langenthaler fordern von der National League aber das Gleiche: mehr Transparenz und Mitspracherecht.

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