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Teures EU-ForschungsprogrammWegen des Brexit werden Schweizer Forscher bestraft

Sechs Milliarden soll die Schweiz an Horizon zahlen – doch der Zugang ihrer Forscher zum EU-Forschungsprogramm wird immer schlechter. Das hat jetzt auch den Bundesrat aufgeschreckt.

Schweizer Hochschulen sind weltweit führend: Für den Zugang zum EU-Forschungsprogramm ist das aber nicht mehr entscheidend.
Schweizer Hochschulen sind weltweit führend: Für den Zugang zum EU-Forschungsprogramm ist das aber nicht mehr entscheidend.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Das Schweizer Eintrittsgeld zu Europas Prestigeprojekt wäre eigentlich auf gutem Weg. Der Ständerat hat am Donnerstag als Erstrat die notwendigen Gelder für Horizon Europe in der Höhe von rund 6 Milliarden Franken gesprochen. Doch unter welchen Bedingungen die Schweizer Forscherinnen und Forscher am Ende am über 80 Milliarden Euro schweren EU-Forschungsprogramm teilnehmen können, ist derzeit alles andere als klar. Die EU erwägt neue Konditionen, die es für die Schweiz im Extremfall unattraktiv machen könnten, überhaupt anzudocken. Das hat auch den Bundesrat aufgeschreckt, der in seiner Sitzung am Freitag über Horizon berät.

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