Zum Hauptinhalt springen

Reitschule, Sonntagsverkauf, 5GDas sagen Berner Politiker zu den heissen Themen

Der Verein Smartvote hat den Kandidierenden der Stadtberner Wahlen 56 Fragen gestellt. So sagt Reto Nause «eher Ja» zu einer Schliessung der Reitschule.

Ihre Positionen sind oft deckungsgleich, aber es gibt auch Nuancen: Michael Aebersold (SP), Marieke Kruit (SP), Franziska Teuscher (GB) und Alec von Graffenried (GFL) vom Rot-Grün-Mitte-Bündnis.
Ihre Positionen sind oft deckungsgleich, aber es gibt auch Nuancen: Michael Aebersold (SP), Marieke Kruit (SP), Franziska Teuscher (GB) und Alec von Graffenried (GFL) vom Rot-Grün-Mitte-Bündnis.
Foto: Franziska Rothenbühler

Politikerinnen und Politiker stehen in einem Wahlkampf vor einem Dilemma: Nehmen sie wenig klare Positionen ein, werden sie als profillos wahrgenommen. Vertreten sie klare Positionen, gehen sie das Risiko ein, dass sie diejenigen potenziellen Wählerinnen und Wähler verlieren, die eine andere Meinung vertreten. Und sie müssen damit rechnen, dass sie bei einer Wahl daran gemessen werden, ob sie das angestrebte Ziel erreicht haben.

Die auch von der Stadt Bern finanziell unterstützte Wahlplattform Smartvote will hier zur Klärung beitragen. Sie hat den Kandidierenden für den Stadtberner Gemeinderat und Stadtrat 56 Fragen gestellt. Über 30 der Fragen betreffen die Stadtpolitik, der Rest nationale Themen. Alle Kandidierenden der etablierten Parteien für den Gemeinderat haben den Fragebogen ausgefüllt, ebenso fast 90 Prozenten der Interessenten für einen Sitz im Stadtparlament. Auf der Internetsite Smartvote.ch können die Antworten der Kandidaten und ein grafisches Spinnennetz, der sogenannte Smartspider, abgerufen werden. Dieser stellt die Positionierung des Kandidaten anhand von acht Politikfeldern dar. Die Nutzerinnen und Nutzer können den Fragebogen ebenfalls ausfüllen. Dann erhalten sie eine Wahlempfehlung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.