Zum Hauptinhalt springen

AngetroffenWarum sich Levin auf die Schulstube freut

In unserer Serie «Angetroffen» berichtet der 12-jährige Spiezer Schüler Levin Nussbaum von den Tücken und Freuden des Homeschooling. Und wonach er sich nun besonders sehnt.

Levin Nussbaum, Sechstklässler aus Spiez.
Levin Nussbaum, Sechstklässler aus Spiez.
Foto: Jürg Spielmann

Er ist ein aufgeweckter Junge, dieser Sechstklässler aus der Primarschule Hofachern in Spiez. Wobei «-klässler» in Zeiten der Corona-Pandemie ja nicht wirklich zutreffend ist, schliesslich hat Levin seine Klasse samt «Gspänli» und Lehrpersonen schon seit Wochen nicht mehr zu Gesicht bekommen. «Die Lehrer habe ich beim Abholen von Schulmaterial kurz getroffen», stellt er richtig. Wer mag es ihm verübeln: Vorab sind es die Klassenkameraden, die er langsam, aber sicher gern mal wiedersehen würde. Pauker, wenn auch im übertragenen Sinn, hat Levin derzeit auch im Elternhaus. Und? Wer ist beim Büffeln in den eigenen vier Wänden die Hauptlehrkraft? «Schon die Mama...», entgegnet der Blondschopf flugs, um sogleich anzufügen, dass der Papa jedoch fürs Französisch zuständig sei.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.