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Corinne Suter im Interview«Viele sagten, ich soll einfach schneller fahren als Lara»

Die Schwyzerin ist Abfahrtsweltmeisterin. Einen Tag nach ihrem Coup in Cortina d’Ampezzo sagt die 26-Jährige, wieso sie egoistisch geworden ist und was sie von den hohen Erwartungen an sie hält.

Am Samstag ist Corinne Suters Lachen noch breiter als sonst: Die Schwyzerin gewinnt in Cortina WM-Gold in der Abfahrt.
Am Samstag ist Corinne Suters Lachen noch breiter als sonst: Die Schwyzerin gewinnt in Cortina WM-Gold in der Abfahrt.
Foto: Sven Thomann (Freshfocus)

Sie sind Abfahrtsweltmeisterin und werden jetzt in einem Atemzug genannt mit Maria Walliser oder Michela Figini. Wie klingt das?

Das sind sehr grosse Namen. Am Abend nach der Abfahrt schaute ich mir Interviews mit ihnen an. Ich war noch gar nicht auf der Welt, als das alles passierte. Jetzt auf dieser Liste zu stehen, ist eine grosse Ehre.

Sie schwelgten nach Ihrem Triumph erst einmal in Nostalgie?

Ich war müde, konnte aber nicht schlafen, deshalb schaute ich mir das an.

War das Adrenalin zu hoch?

Dieser Samstag mit Abfahrts-Gold ist ein Tag, den ich mein Leben lang nicht vergesse. Ich fahre seit über 20 Jahren Ski und erlebte nun den speziellsten Moment meiner Karriere. Da konnte ich schlicht nicht einschlafen. Es ging viel zu viel ab in mir.

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