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Solaranlagen im hochalpinen RaumVon dieser Staumauer soll Solarstrom kommen

Solarstrom im Winter

Strom aus der Höhe – die Anlage wird im Herbst fertiggestellt und gilt als Pilotprojekt.

«Das macht Sinn für die Gesellschaft.»

Axpo-Manager Sutter zu alpinen Solaranlagen

Hohe Kosten stellen Wirtschaftlichkeit infrage

So sieht die Baustelle auf der Staumauer aus. Auf 2500 Meter Seehöhe transportiert wird die Anlage Stück für Stück per Helikopter.
Die Solarpanele werden in einem steilen Winkel montiert. Im Winter, wenn die Sonne tief steht, soll das den Wirkungsgrad erhöhen.
Die Staumauer ist nicht besonders hoch – aber sie gehört zu den längsten der Schweiz.
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Denner kauft Strom zu hohem Preis

Begrenztes Potenzial für hochalpinen Solarstrom

«Man darf sich von den alpinen Anlagen nicht blenden lassen.»

Urs Muntwyler, Professor für Fotovoltaik an der Berner Fachhochschule
47 Kommentare
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    Peter Antipovic

    Bei aller Begeisterung für die Solarenergie ist die Dimension des Vorhabens nicht zu unterschätzen. Die in ES2050 geplanten 34 TWh stellen einige Anforderungen vor. Fotovoltaik: Fläche ca. 200 km2, Leistung 37 GWp, Investitionen ca. 30 Mld CHF. Die Aufwendungen für das Stromnetz, Energiespeicherung, Datenkommunikation, etc. sind dabei noch nicht enthalten. Die hier erwähnte Grossanlage ist nur ein kleiner Schritt davon. Mit 5000 PV-Elementen, Leistung von 2.2 MW und Investition von 8 Mio CHF (d.h. 3'600 CHF/kWh) können ca. 0.0021 TWh/a, d.h. 0.006% der Zielvorgabe ES2050 erreicht werden. Die Stromgestehungskosten liegen damit bei ca. 20 Rp/kWh. Also es ist höchste Zeit ernst vorwärts zu machen.