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LeserreaktionenVolle Busse: «Das sind hausgemachte Probleme»

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu verschiedenen aktuellen Themen.

Was hilft gegen volle Busse?
Was hilft gegen volle Busse?
Nicole Philipp/Tamedia AG

Dass das zu mehr Verkehr führt ist nachvollziehbar

Zu «Der 10er-Bus ist wieder brätschvoll»
Immer mehr Leute wohnen in der Schweiz und immer mehr davon in den Ballungszentren. Dass das zu mehr Verkehr führt, ist nachvollziehbar, wird aber von gewissen Kreisen geflissentlich ausgeblendet. Im Gegenteil: In der Politik werden Zentralisierungsprojekte munter weiter vorangetrieben, obwohl diese nachweislich fast immer teurer als die bestehenden dezentralen Lösungen sind, und auch zu mehr Verkehr führen. Aber Lösungsansätze für die hausgemachten Probleme sind ja bereits vorhanden: Bauen von neuen ÖV-Linien und natürlich während der Stosszeiten Angebote im Minutentakt. Wäre allenfalls auch (in Zeiten von Home Office) denkbar, dass immer ungefähr gleich viele Leute vermehrt dort arbeiten, wo sie wohnen oder dort wohnen, wo sie arbeiten?

Michael Geissbühler, Herrenschwanden

Das ist pietätslos

Zu Berner Bestatter wirbt mit provokanten Inseraten
Ob solche Inserate pietätlos sind oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Eines stört mich an dem Bericht aber enorm: Es darf doch nicht wahr sein, dass ein Bestattungsunternehmen die Corona-Krise dazu nützt, Kurzarbeit anzumelden. Wenn ich mir überlege, wie viele Unternehmen in diversen Branchen wirklich schlimm unter den Folgen der Pandemie leiden und trotzdem keine Kurzarbeit anmelden können, ist dieses Vorgehen meiner Meinung nach wirklich pietätlos.

Heinz Zumkehr, Frutigen

Zitat des Tages

«Wenn man nur die heutige Sichtweise gelten lässt wäre auch der Kindlifresserbrunnen nicht mehr ‹zeitgemäss›.»

Karlheinz Reisinger

Was sagt der Denkmalschutz?

Zu «Deutliche Worte an Berner Zunft»
Was sagt die Unesco und der Denkmalschutz zu der Forderung die Skulptur am Haus der Berner Zunft zum Mohren zu entfernen? Wenn man nur die heutige Sichtweise gelten lässt wäre auch der Kindlifresserbrunnen nicht mehr «zeitgemäss».

Karlheinz Reisinger, Muri