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Interview mit HSG-Professor«Viele können in ihrem Job ihre Talente und Neigungen nicht genügend ausleben»

Drei von vier Schweizern träumen im Lockdown von einer Auszeit. Innovations-Coach Martin Eppler rät stattdessen zu einer Taktik der kleinen Veränderungen.

Es kann damit beginnen, seine Morgenroutine neu zu arrangieren: Yoga zum Beispiel.
Es kann damit beginnen, seine Morgenroutine neu zu arrangieren: Yoga zum Beispiel.
Foto: Getty Images

Sie haben für eine Studie erhoben, wie sich Menschen im Lockdown fühlen. Was hat Sie am meisten überrascht?

76 Prozent der befragten Schweizerinnen und Schweizer wünschen sich eine mehrmonatige Auszeit. Das heisst für mich: Viele können in ihrem Job ihre Talente und Neigungen nicht genügend ausleben. Sie sehnen sich selbst im Homeoffice nach mehr Freiraum. Wer sich im Alltag darauf beschränkt, zu funktionieren, tröstet sich gerne mit dem Traum von einer Auszeit.

Aber die wenigsten setzen das in die Tat um.

Das ist das Problem dieses Schwarz-Weiss-Denkens: entweder so durchhalten oder alles hinschmeissen; jetzt noch einige Jahre aufopfern und dann das Leben geniessen, so der Trugschluss. Das ist aber kein erfüllender Weg. Deshalb bieten wir mit der Migros-Klubschule «Design Your Life»-Kurse an, die mit solchem Irrglauben aufräumen und Menschen in allen Lebensphasen helfen, schrittweise mehr von sich in ihr Leben zu bringen.

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