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LeserreaktionenUnverhältnismässige Entscheidung

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Die Kritik am Vorgehen Blochers, seine Bundesrats-Rente einzufordern, nimmt nicht ab.
Die Kritik am Vorgehen Blochers, seine Bundesrats-Rente einzufordern, nimmt nicht ab.
Foto: Urs Jaudas

Zu «1,6 Millionen – praktisch geschenkt» 

Unverhältnismässige Entscheidung

Ich bin empört, finde die Entscheidung unverhältnismässig und diskriminierend. Da werden diesem Blocher Millionen von Franken nachgeworfen, obwohl er sie – nach eigener Angabe – gar nicht braucht und auch entgegen Meinung von Experten. Gleichzeitig nagen Hunderttausende am Hungertuch und bekommen nicht mal Almosen, geschweige denn einige hundert Franken Hilfe, ganz zu schweigen von den Sozialhilfebezügern, denen jeder Fünfliber mehr einfach verweigert wird. Unglaublich, wie Arme in der Schweiz immer mehr diskriminiert werden von den Reichen, die doch genau auf Kosten der Armen reich werden. Ich könnte schreien...Romano Schäfer, Muttenz

Zu «Millionenkampagne für Elektromobilität verpufft»

Anreize und Förderung bringen Resultate

Der Automobilist lässt sich von Kampagnen kaum beeinflussen. Besonders in den Städten ist aber eine CO2-freie Mobilität erwünscht. Statt Parkplätze abzubauen und die Städte auszuhungern, sind Parkplätze eventuell mit kostenlosen Ladestationen für emissionsfreie Fahrzeuge zu erstellen. Und statt ein kompliziertes Managementsystem für die Anlieferung ins Zentrum zu entwickeln, sind zwingend Elektro-, beziehungsweise mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge zu diesem Zweck vorzuschreiben. Anreize und Förderung bringen Resultate – und nicht etwa Kampagnen, Restriktionen und Hindernisse.Roland Salomon, Frauenkappelen

Zum Leserbrief von Hans-Ueli Stauffer: «Von oben herab geschrieben»

Viele Eltern machen ihren Job schlecht

ans-Ueli Stauffer hat das Problem richtig erkannt. Es fehlt an Toleranz, Bescheidenheit, Rücksicht und Empathie, weil viele Eltern ihren Job schlecht oder gar nicht mehr machen. Es ist ein Zeichen unserer Gesellschaft, dass für das Wesentliche die Zeit fehlt. Die Verantwortung für eine nachhaltige Erziehung wird von niemandem übernommen. Das Resultat kennen wir zwar gut, aber niemand will den Anfang einer Veränderung machen. Mark Gasche, Kirchberg

Zu «Verloren im grenzenlosen Strahlenmeer»

Symptome erkannt

Ich bin sicher, dass der Artikel über das Schicksal von Marlène Studer bezüglich Strahlungen vielen Menschen die Augen aufgemacht hat. Da sie, wie ich auch, bei sich diverse Symptome mehr oder weniger wiedererkannt haben.Raymond Piéta, Burgdorf