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Saisonstart am Opernhaus ZürichDie witzigste Szene hat man dem Virus zu verdanken

Applaus für die Sänger, für die Regie – und vor allem für das Orchester und den Chor, die live aus dem Probelokal zugeschaltet wurden: Der neue «Boris Godunow» ist ein voller Erfolg.

Nein, das soll der Sohn nicht mitbekommen: Boris Godunow (Michael Volle) trägt schwer an seiner Vergangenheit.
Nein, das soll der Sohn nicht mitbekommen: Boris Godunow (Michael Volle) trägt schwer an seiner Vergangenheit.
Foto: Monika Rittershaus

Bücher, Akten, Manuskriptbündel: Raumhoch türmen sie sich auf der Opernhausbühne, stehen in Stahlregalen, liegen auf Holzgestellen. Und jetzt singen sie auch noch! Klappen ihre Deckel auf, als seien es Münder. Um einen neuen Zar geht es, um Boris Godunow, der gewählt werden soll. Aber indirekt natürlich auch um Corona: Denn die singenden Bücher sind der erste und genialste Trick, den Regisseur Barrie Kosky sich ausgedacht hat, um Mussorgskis grosse Oper sicher auf die Bühne zu bringen.

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