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SP zieht Antrag zurückUm eine Blausee-PUK kommt die BLS wohl herum

Der Grosse Rat muss beim Umweltskandal Blausee über die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission entscheiden. Aber nur noch die Grünen fordern eine solche.

Jahrelang liess die BLS teilweise giftigen Altschotter in den Steinbruch der Firma Vigier in Mitholz transportieren.
Jahrelang liess die BLS teilweise giftigen Altschotter in den Steinbruch der Firma Vigier in Mitholz transportieren.
Foto: zvg

Haben die Behörden versagt bei der illegalen Entsorgung von teilweise giftigem Bahnschotter der BLS in der Nähe des Blausees? Wer hat eine Polizeirazzia in dem betroffenen Steinbruch des Vigier-Konzerns kurzfristig abgesagt? Welche Rolle spielt die Schotterentsorgung bei der Kostenexplosion der Lötschbergtunnel-Sanierung durch den Baukonzern Marti? Diese Fragen stehen im Raum beim grössten Umweltkrimi im Kanton Bern seit Jahren.

Wenigstens in dieser Affäre kann die BLS ein bisschen aufatmen. Denn eine parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) zum Blausee dürfte es vorläufig nicht geben. Dies zeigt eine Umfrage bei den Parteien, die bislang den Umweltskandal vom Subventionsbetrug der BLS unterscheiden. Die SP will vor der in den nächsten Tagen geplanten Abstimmung im Grossen Rat gar ihren Antrag auf Einsetzung des schärfsten Kontrollorgans des Parlaments im Fall Blausee zurückziehen.

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