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Der Kampf am StrichTrotz Kantersieg bleibt die Lage des SCB diffizil

Mit dem 6:0 in Lugano klettert der SC Bern über den Strich. Doch nur mit sieben Punkten aus den letzten drei Partien qualifiziert er sich sicher fürs Playoff.

Luca Fazzini und Goalie Sandro Zurkirchen wehren sich mit Händen und Füssen, doch Jeremi Gerber bringt Bern 3:0 in Führung.
Luca Fazzini und Goalie Sandro Zurkirchen wehren sich mit Händen und Füssen, doch Jeremi Gerber bringt Bern 3:0 in Führung.
Foto: Pablo Gianinazzi (Keystone)

Wie hat doch Ramon Untersander vor ein paar Tagen im Interview gesagt? «Im Sport gibt es nicht für alles eine Erklärung.» Der Verteidiger des SC Bern bezog diese Aussage auf die immer wiederkehrenden Mängel im Abwehrverhalten und die vielen Gegentore als Konsequenz. Er hätte aber auch über die Mühe mit dem Toreschiessen sprechen können. Und nun das: zweiter Schuss aufs Tor – 1:0. Dritter Schuss aufs Tor – 2:0. Siebter Schuss aufs Tor – 3:0. Nach nur 7 Minuten und 18 Sekunden hat der Meister gegen den HC Lugano, gegen den er zuvor dreimal chancenlos geblieben war, nicht nur den Grundstein, sondern das gesamte Fundament für den Erfolg gelegt. Am Ende setzen sich die Berner 6:0 durch. Es ist der erste Zu-null-Sieg im 58. Ernstkampf der Saison, es ist der klarste Sieg seit dem 7:0 gegen Servette vom 3. November 2018, und so viele Tore haben die Mutzen in der National League letztmals im Auftaktspiel gegen Rapperswil-Jona erzielt.

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