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Bildstrecke: Katastrophe in Japan

Die Atomkatastrophe von Fukushima könnte auch die 35-Millionen-Metropole Tokio erfassen. Eine Evakuierung wäre gemäss Experten unmöglich.

In der Region um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima ist die Evakuierung der Menschen bereits in Gang. Gemäss Behördenangaben wurden mehr als eine halbe Million Personen in rund 2500 Notunterkünften platziert. Auch in Tokio wird die Lage immer bedrohlicher: Die radioaktive Belastung in der Nähe der Hauptstadt ist auf das zehnfache Niveau der üblichen Strahlung gestiegen. Erste Ausländer haben Tokio schon verlassen. Was passiert, wenn die atomare Gefahr die 35-Millionen-Metropole einholt?

Auf der Website der Stadtbehörden gibt es zwar Notfallpläne, etwa Pläne mit 189 gekennzeichneten Zufluchtsstätten und Fluchtwegen für den Katastrophenfall in den Innenstadtbezirken Tokios. Allerdings gelten diese Notfallpläne lediglich für Naturkatastrophen wie Erdbeben. Ein Super-GAU wäre aber ein ganz anderer Fall. Dann wäre Japans Hauptstadt überfordert. Bislang haben die Behörden die Bevölkerung nicht zur Flucht aufgerufen, wie ein 31-jähriger Japaner, der zurzeit im Norden Tokios lebt, gegenüber Redaktion Tamedia sagte.

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