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Bildstrecke: Kampf um Misrata

Grossbritanniens Aussenminister William Hague hat die Entsendung von Militärberatern nach Libyen zur Unterstützung der Rebellen angekündigt. Die Nato bombardiert derweil Kommandostellungen nahe Tripolis.

Erfolgreicher Schlag für Ghadhafi: Ein Treibstoffdepot in Misrata geht in die Luft. (7. Mai 2011)
Erfolgreicher Schlag für Ghadhafi: Ein Treibstoffdepot in Misrata geht in die Luft. (7. Mai 2011)
AFP
Libysche Aufständische verladen in Benghazi Waren für Misrata. (7. Mai 2011)
Libysche Aufständische verladen in Benghazi Waren für Misrata. (7. Mai 2011)
AFP
Ghadhafi-treue Soldaten lassen sich auf einer geführten Pressetour der Regierung fotografieren. (28. März 2011)
Ghadhafi-treue Soldaten lassen sich auf einer geführten Pressetour der Regierung fotografieren. (28. März 2011)
Reuters
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William Hague kündigte an, erfahrene Offiziere der einheimischen Streitkräfte sollten britische Diplomaten verstärken, die in der Stadt Benghazi bereits mit den Rebellen kooperierten.

Vor allem sollten die Rebellen bei der militärischen Organisation unterstützt und deren Logistik und Kommunikation verbessert werden. Der Aussenminister hob hervor, dass den Rebellen keine Waffen geliefert würden oder Unterstützung bei militärischen Operationen gegeben werde.

Kommandoanlagen bombardiert

Die Nato hat nahe der libyschen Hauptstadt Tripolis nach eigenen Angaben Kommandostellungen der Armee von Machthaber Muammar al-Gaddafi aus der Luft bombardiert.

Ziele der nächtlichen Angriffe seien unter anderem «Kommando- und Kontrollanlagen inklusive Kommunikationsinfrastruktur» gewesen, von denen Angriffe auf die libysche Zivilbevölkerung gesteuert worden seien, teilte die Nato in Brüssel mit. Auch das Hauptquartier der 32. Brigade Ghadhafis rund zehn Kilometer südlich von Tripolis wurde demnach angegriffen.

Angriffe werden fortgesetzt

Die Nato werde ihre Angriffe auf die Ghadhafi-Truppen fortsetzen, um im Einklang der UNO-Sicherheitsratsresolution 1973 das Leben von Zivilisten zu schützen, erklärte der Chef des Nato-Einsatzes in Libyen, der kanadische General Charles Bouchard.

Nach Verabschiedung der UNO-Resolution war der internationale Militäreinsatz in Libyen zunächst von einer Koalition um die USA, Grossbritannien und Frankreich begonnen worden. Die Nato-Staaten hatten sich im Anschluss nach und nach darauf geeinigt, den Einsatz unter das Kommando der Militärallianz zu stellen.

dapd/sda/bru

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