Zum Hauptinhalt springen

Bittgang bei Mario Draghi

Die grösste Gefahr für die griechische Regierung geht aktuell von einem Crash der Banken aus. Nur Hilfe der EZB kann ihn verhindern.

Auf ihm ruhen grosse Hoffnungen: EZB-Chef Mario Draghi, hier gerade auf dem Weg nach Brüssel. Foto: Virginia Mayo (AP, Keystone)
Auf ihm ruhen grosse Hoffnungen: EZB-Chef Mario Draghi, hier gerade auf dem Weg nach Brüssel. Foto: Virginia Mayo (AP, Keystone)

Kein Treffen, das der griechische ­Finanzminister Yanis Varoufakis auf ­seiner Tournee durch europäische Hauptstädte absolviert hat, ist für die nächsten Wochen von grösserer Bedeutung als jenes beim Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, vom Mittwoch. Mit Geldspritzen der Notenbank will die griechische Regierung die Zeit überbrücken, bis ein von ihr gewünschter neuer Plan für die Staatsverschuldung und deren Bedienung mit den Gläubigern der EU, dem IWF und wiederum der EZB bis zum Juni ausgehandelt ist. Bis Ende Februar müsste Griechenland die Bedingungen der Kreditgeber erfüllen, um im laufenden Hilfsprogramm zu bleiben. Im Gegenzug hätte es insgesamt 7 Milliarden Euro erhalten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.