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Taekwondo: Eine Schweizer Premiere

Der Ursprung des Taekwondo liegt in Korea. Mit Manuela Bezzola schickt auch die Schweiz zum ersten Mal eine Teilnehmerin in den Wettkampf.

Hohe Erwartungen: Manuela Bezzola hat sich für Peking viel vorgenommen.
Hohe Erwartungen: Manuela Bezzola hat sich für Peking viel vorgenommen.
Keystone

Die 19-jährige Manuela Bezzola hat sich rund 27 Jahre nach der olympischen Anerkennung des Taekwondo-Sports als erste Schweizerin für Peking qualifiziert. Mit bereits sieben Jahren hat Bezzola mit Taekwondo begonnen und ist nie mehr davon losgekommen. Taekwondo ist eine extrem harte Kampfkunst, es braucht Kraft, Geschwindigkeit, Disziplin und vor allem mentale Stärke. Mitmachen ist für die ehrgeizige Manuela aber nicht alles. Sie geht in Peking an den Start, um eine Medaille nach Hause zu bringen.

Bezzolas Vorreiterrolle

Bezzola hatte bereits 2005 Sportgeschichte geschrieben, als sie in Baku (Aser) Junioren-Europameisterin wurde und dadurch den ersten internationalen Titel für das Schweizer Taekwondo holte. Auf die Spiele bereitete sich Bezzola im Taekwondo-Mutterland Südkorea vor - zunächst in einem sechswöchigen Camp ab Mai. Den letzten Feinschliff holte sie sich gleichenorts in einem zweiten, dreiwöchigen Trainingslager. Über die Vermittlung von René Bundeli, ihrem langjährigen Förderer, begab sich die Seeländerin unter die Fittiche der dreifachen Ex-Weltmeisterin Cho. Immer mit dabei war auch Bezzolas persönlicher Trainer Niko Kricka, der seit Istanbul seine eigene Taekwondo-Karriere wegen Bezzolas Olympia-Teilnahme zumindest unterbrochen hat.

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