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Berner GebäudeversicherungSturmschäden kosten mindestens 20 Millionen

8900 Schadensmeldungen wegen Lolita, Petra und Sabine: Die Schadenssumme für die Stürme im Februar im Kanton Bern kommt für die Gebäudeversicherung auf über 20 Millionen Franken.

Umgeknickte Bäume nach dem Sturm Sabine  beim Hirschemoesli im Bremgratenwald.
Umgeknickte Bäume nach dem Sturm Sabine beim Hirschemoesli im Bremgratenwald.
Foto: Adrian Moser

Die drei Stürme, welche in der ersten Februarhälfte über die Schweiz zogen, dürften der Gebäudeversicherung Bern (GVB) Kosten von mindestens 20 Mio. Franken bescheren. Auf diese Summe schätzt die Versicherung den Schaden, nachdem sie bisher total 8900 Schadensmeldungen erhalten hat.

Wie die GVB am Freitag mitteilte, liefen die Telefonleitungen zuweilen heiss: Bis zu 1538 Anrufe erhielt sie pro Tag. Viele kleinere Vorfälle wurden der GVB gemeldet, doch gab es auch grössere Schadensfälle wie beispielsweise Schäden nach umgestürzten Bäumen.

Von den drei Sturmtiefs Lolita, Petra und Sabine am stärksten betroffen waren die Regionen Bern-Mittelland mit 2679 Meldungen, das Emmental (1448), der Oberaargau (1150) und der Berner Jura (1062).

Die Gebäudeversicherung versichert die rund 400'000 Gebäude im Kanton Bern gegen Feuer- und Elementarschäden. Im Kanton Bern müssen alle Gebäude gegen diese Schäden versichert sein.

Die GVB rechnet mit mit einer Schadenssumme von mindestens 13 Mio. Franken, ihre Tochtergesellschaft GVB Privatversicherungen AG mit rund sieben Mio. Franken für Gebäude- und Umgebungsschäden. Die GVB Privatversicherungen AG ist ein Unternehmen, das Zusatzversicherungen anbietet.

(SDA)