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ChlorothalonilStreit ums Trinkwasser in der «Pestizid-Hölle»

Am Samstag entscheiden Vertreter von 20 Seeländer Gemeinden, ob sie ihr Trinkwasser mittels Filter von Chlorothalonil befreien wollen. Der Entscheid ist ein Signal an das ganze Land.

Der Wasserturm in Gimmiz ist das wichtigste Standbein der Seeländer Wasserversorgung. 20 Gemeinden gehören dem Verbund an. Am Samstag fällen sie einen Entscheid mit Signalcharakter.
Der Wasserturm in Gimmiz ist das wichtigste Standbein der Seeländer Wasserversorgung. 20 Gemeinden gehören dem Verbund an. Am Samstag fällen sie einen Entscheid mit Signalcharakter.
Foto: Beat Mathys

Studen, Restaurant Florida, Pink-Flamingo-Saal. Die Abgeordneten treffen sich in einer Pizzeria, um den Entscheid zu fällen, der für den Rest des Landes zum Vorbild werden könnte. Dort verhandeln sie am Samstag den Umgang mit den Altlasten des verbotenen Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil. Und mit dessen Rückständen im Trinkwasser von 20 Seeländer Gemeinden.

Die Seeländische Wasserversorgung (SWG) ist ein Verbund dieser Gemeinden mitten in der Gemüsekammer der Schweiz. Deren Vorstand möchte dem Problem mit einem für die Schweiz bislang einmaligen Projekt begegnen: Mittels einer Umkehrosmose-Anlage soll das Wasser gereinigt werden.

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