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Zwei Gesichter, eine Ohrfeige

Obwohl lange in Front gelegen, verliert Wacker Thun Spiel 1 der Playoff-Halbfinal-Serie gegen die Kadetten Schaffhausen 20:30. Zum Wiedersehen kommts bereits am Montag im Berner Oberland.

Die Kadetten Schaffhausen besiegten Wacker Thun im ersten Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie. Auf dem Bild: Zoran Markovic und Lucas Meister (rechts) hindern Roman Caspar am Durchbruch.
Die Kadetten Schaffhausen besiegten Wacker Thun im ersten Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie. Auf dem Bild: Zoran Markovic und Lucas Meister (rechts) hindern Roman Caspar am Durchbruch.
Christian Pfander

Es ist eine Halbzeit, die Wacker erst mal verarbeiten muss. 7:17 unterlagen die Thuner im zweiten Durchgang. Nikola Marinovic, Keeper des Widersachers, erzielte 3 (!) Tore, mit Stefan Huwyler (Platzverweis) und Roman Caspar verloren die Berner Oberländer ihre beiden wichtigsten Verteidiger. Letzterer verliess eine Viertelstunde vor Schluss hinkend den Platz. Ob sich der Captain folgenschwer verletzt hat und pausieren muss, war unmittelbar nach der Begegnung unklar.

Vor den völlig missratenen zweiten 30 Minuten war Martin Rubins Team auf Kurs gewesen. Der Cupsieger hatte in der ersten Hälfte einen starken Auftritt hingelegt, er führte gegen die Kadetten Schaffhausen oft mit zwei Treffern Differenz, gefiel durch disziplinierte Abwehrarbeit und entschlossen vorgetragene Angriffe. Nationalspieler Lenny Rubin gelang ein starkes Comeback, der 21-Jährige, eben von einer Knieverletzung genesen, war gleich wieder ein Eckpfeiler in der Offensive. Der Aufbauer war neben Rechtsflügel Jonas Dähler, welcher sich gegenüber den letzten Auftritten deutlich gesteigert hat, beste Kraft im Ensemble der Gäste.

Weit weniger erfolgreich verlief die Rückkehr von Lukas von Deschwanden, Wackers Schlüsselfigur. Der Urner hatte zu Beginn einige gute Aktionen verzeichnet, konnte mit Fortdauer der Partie indes immer schlechter verbergen, dass er in den Wochen davor hatte aussetzen müssen.

20:30 verloren die Thuner Spiel 1 der Playoff-Halbfinal-Serie letztlich. Die zweite Begegnung folgt bereits an Ostermontag (17 Uhr, Lachenhalle).

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