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Zu starker Wind verhinderte Glanzzeit von Fraser-Pryce

Shelly-Ann Fraser-Pryce und Justin Gatlin gewinnen am Diamond-League-Meeting in Eugene die Sprints über 100 m. Über 400 m entschied LaShawn Merritt das Duell gegen Kirani James für sich.

Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce bot im Hayward Field in Eugene im US-Bundesstaat Oregon eine starke Leistung. Die 26-jährige aus Jamaika erwischte über 100 m bei idealen äusseren Bedingungen einen perfekten Start und siegte in 10,71 Sekunden vor der überraschenden Blessing Okagbare aus Nigeria (10,75). Fraser-Pryce blieb zwar mehr als zwei Zehntel unter ihrer Jahresweltbestzeit, weil sie aber von einem Rückenwind von 2,2 m/s profitierte, wird die Leistung nicht als Rekordmarke anerkannt. Auch Gatlin profitierte bei den Männern von zu starker Windunterstützung und siegte in 9,88 Sekunden vor seinen Landsleuten Michael Rodgers und Ryan Bailey.

Das Duell über 400 m der Männer zwischen LaShawn Merritt und des Jahresbesten Kirani James aus Grenada, entschied der Amerikaner Merritt für sich. Der Olympiasieger von Peking 2008 vermochte auf der Zielgeraden den Angriff von James, der im letzten Sommer in London triumphiert hatte, abzuwehren und siegte in 44,32 Sekunden.

Über die Langstrecken wurden die Äthiopier Kenenisa Bekele und Tirunesh Dibaba ihren Favoritenrollen gerecht und stellten jeweils eine Jahresweltbestzeit auf. Bekele blieb über die selten an Meetings gelaufenen 10'000 m in 27:12,08 Minuten allerdings deutlich über 27 Minuten, nachdem das Feld das Rennen gemächlich angegangen war. Über 5000 m bei den Frauen setzte sich Dibaba im Spurt gegen die Kenianerin Mercy Cherono durch und verbesserte in 14:42,01 Minuten die von ihrer jüngeren Schwester Genzebe gehaltenen Jahresweltbestzeit um mehr als drei Sekunden.

Ebenfalls neue Jahresbestmarken stellten der Russe Aleksander Menkow (Weit/8,39), der Kenianer James Kiplagat Magut (1500 m/3:55,24), der Franzose Renaud Lavillenie (Stab/5,95) und die Tschechin Zuzana Hejnova (400 m Hürden/53,70) auf. Für ein Kuriosum sorgte die Ukrainerin Olga Saladucha, die im Dreisprung mit 14,85 m ebenfalls eine Weltjahresbestleistung aufstellte, den Wettkampf aber nicht gewann. Catherine Ibarguen (Kol) profitierte bei ihrem Siegsprung von 14,93 m von zu starker Windunterstützung.

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