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WM-Selektion: Swiss-Ski wird nicht die harte Linie fahren

Ganze vier Namen umfasst im Schweizer Männer-Team die Liste der Athleten, welche die Selektionsbestimmungen für die Teilnahme an den WM erfüllt haben. Doch die Mannschaft wird sicher grösser sein.

Einzig Didier Défago, Carlo Janka, Patrick Küng und Markus Vogel haben die Bestimmungen des Verbandes (eine Platzierung in den Top 7 oder zwei in den Top 15) erfüllt. Die Ski-Nation Schweiz wird aber die am 5. Februar beginnende WM in Schladming nicht mit einer Rumpf-Mannschaft in der Grössenordnung einer Jassrunde in Angriff nehmen.

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann erklärte am Samstag in Kitzbühel, eine knallharte Selektion werde es nicht geben. "Es gilt alle unsere Chancen zu nutzen, und wenn diese auch nur ein Prozent betragen. Gewiss muss eine Selektion sportlich Sinn machen. Aber man muss weitsichtig planen und auch Rücksicht nehmen auf junge Talente. In diesem Zusammenhang möchte ich explizit die Namen von Ramon Zenhäusern, Luca Aerni oder Gino Caviezel erwähnen, über die man mit Sicherheit diskutieren wird."

In allen Disziplinen will Swiss-Ski das vier Athleten umfassende volle Start-Kontingent möglichst nutzen. "Wir haben Leute mit Potential, auch wenn sich einige von ihnen in einem Leistungsloch befinden. Wir werden uns deshalb nicht stur nach den Selektions-Kriterien ausrichten", sagt Lehmann. Cheftrainer Osi Inglin gab zudem zu bedenken, dass an einer WM FIS- und Weltranglistenpunkte einfacher zu erreichen sind als im Weltcup. Auch unter diesem Aspekt mache man den Athleten keinen Gefallen, wenn man sie nicht nominiere.

Swiss-Ski gibt die Namen der WM-Starter am kommenden Mittwoch bekannt.

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