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«Wir sind hier schliesslich an einer WM»

Gian-Franco Kasper stellt sich an der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen den Kritikern. Der 67-jährige Bündner verteidigt WM-Piste, Terminkalender und Teamwettkampf.

Andreas W. Schmid
Gian-Franco Kasper
Gian-Franco Kasper
Keystone

Wie genervt sind Sie? Gian-Franco Kasper: Natürlich bedeutet so eine WM mit den vielen Meetings immer auch Stress. Aber genervt bin ich nicht. Warum sollte ich genervt sein? Es läuft gut, so wie ich das von den Organisatoren erwartet habe. Man sieht in allem die deutsche Gründlichkeit.

Viele Fahrer kritisieren die WM-Piste: Sie sei zu hart und weise zu viele Schläge auf. Ivica Kostelic lässt Abfahrt und Super-Kombination aus und erholt sich am Meer. Das kann Ihnen als FIS-Präsident doch nicht gefallen. Wir können natürlich die Pisten auch anders präparieren und alle Schläge wieder herausnehmen. Dann haben wir Autobahnen ohne Unebenheiten, damit steigen aber auch die Geschwindigkeiten, und es kommt zu mehr schweren Unfällen. Natürlich bedauern wir es, wenn jemand nicht mitfahren will. Jeder ist jedoch frei in seiner Entscheidung.

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