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Wenn der Olympiasieger vom Grossvater trainiert wird

Johannes Kläbo ist der weltbeste Langläufer. Seit Kindheit an seiner Seite: der inzwischen 77-jährige Kåre Hösflot. Eine aussergewöhnliche Familiengeschichte.

Unzertrennlich in der Erfolgsspur: Johannes Kläbo mit seinem Coach und Grossvater Kåre Hösflot. Foto: Geir Olsen (Scanpix/Keystone)
Unzertrennlich in der Erfolgsspur: Johannes Kläbo mit seinem Coach und Grossvater Kåre Hösflot. Foto: Geir Olsen (Scanpix/Keystone)

Die Tränen kullern Kåre Hösflot immer wieder übers Gesicht. Sein Enkel Johannes hat sich im Langlauf-Sprint gerade das ­erste Olympiagold erkämpft. Der Grossvater weint im Stadion still sein Glück heraus. Seit Johannes’ Kindheit trainiert er ihn.

Der Senior hat diesen goldenen Erfolg seit Jahren geplant. Jeden Winter nimmt sich das Duo ein nächstes (Zwischen-)Ziel vor. Als Johannes ins Elite-Nationalteam der Langläufer aufgenommen wird – der sportliche Ritterschlag in Norwegen –, bekommen die Profitrainer vom Amateurcoach zu hören, dass die Kläbos bereits bis zu den Spielen 2022 vorgespurt hätten. Damals war Johannes noch ein Teenager.

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