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Svindal schwingt obenaus – Schweizer im Sturzflug

Der letzte Super-G vor der WM in Schladming wird eine Beute von Aksel Lund Svindal. Der Norweger gewinnt in Kitzbühel knapp vor Matthias Mayer. Die Schweizer leisten sich einen Totalausfall.

Aksel Svindal holte sich seinen 20. Sieg im Weltcup, den neunten im Super-G. Der 30-jährige Norweger hat in dieser Saison schon die Super-G in Lake Louise und Val Gardena gewonnen und darf mit Fug und Recht als Mister Super-G betitelt werden. 2010 holte er sich zudem in Whistler auch den Olympiasieg in dieser Disziplin.

Zweiter wurde der Österreicher Matthias Mayer. Der 22-jährige Lokalmatador, der zuvor im Weltcup noch nie besser als Sechster war, büsste 13 Hundertstel auf Svindal ein. Als Dritter klassierte sich der Italiener Christof Innerhofer. Der Lauberhorn-Sieger verlor 0,40 Sekunden.

Eine weitere historische Schlappe setzte es am Hahnenkamm für die Schweizer ab, die die schlechteste Super-G-Saison der Geschichte durchleben. Als bester Swiss-Ski-Fahrer verlor Sandro Viletta 1,97 Sekunden auf Svindal. Damit verpasste der Bündner ebenso die Top 20 wie die unmittelbar hinter ihm klassierten Patrick Küng und Didier Défago.

Noch schlechter als seinen Teamkollegen erging es Carlo Janka. Der Bündner verlor auf seiner Fahrt ohne ersichtlichen Fehler kontinuierlich Zeit und tauchte damit ganz am Ende des Klassements auf.

Kitzbühel (Ö). Weltcup-Super-G der Männer: 1. Aksel Lund Svindal (No) 1:14,48. 2. Matthias Mayer (Ö) 0,13 zurück. 3. Christof Innerhofer (It) 0,40. 4. Kjetil Jansrud (No) 0,64. 5. Erik Guay (Ka) 0,70. 6. Ted Ligety (USA) 0,83. 7. Peter Fill (It), Adrien Théaux (Fr)., Johan Clarey (Fr) 0,98. 10. Sigmar Klotz (It) 1,04. Ferner: 29. Sandro Viletta (Sz) 1,97. 30. Patrick Küng (Sz) 2,00. 31. Didier Défago (Sz) 2,01. 33. Vitus Lüönd (Sz) 2,50. 35. Silvan Zurbriggen (Sz) 2,68. 36. Marc Berthod (Sz) 2,69. 38. Carlo Janka (Sz) 2,73. - Ausgeschieden: u.a. Tobias Grünenfelder (Sz), Andrew Weibrecht (USA), Matteo Marsaglia (It), Yannick Bertrand (Fr), Max Franz (Ö).

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