Skispringer fliegt über die Bande

Beim WM-Training auf der Innsbrucker Schanze sorgt der Norweger Thomas Aasen Markeng für einen Schreckmoment.

Kracht in die Bande und dann darüber hinaus: Der norwegische Skispringer Thomas Aasen Markeng schätzt in Innsbruck den Auslauf falsch ein. (Video: ORF)

An der Nordischen Ski-WM in Österreich halten die Zuschauer des Trainings der Skispringer kurz den Atem an. Auf den Rängen vor der Innsbrucker Bergisel-Schanze oder daheim vor dem TV verfolgen sie mit, wie Thomas Aasen Markeng abhebt und eine saubere Landung zeigt, dann aber den Auslauf nicht richtig einschätzt. Der erst 18-jährige Norweger kracht wuchtig in die Werbebande und fliegt dann spektakulär über sie hinaus. Nur wenige Augenblicke später steht der Junioren-Weltmeister wieder auf den Beinen und schüttelt – offenbar unverletzt – ob seiner ungewollten Flugeinlage den Kopf. Die Verlangsamung der Aufnahme zeigt, wie viel Glück im Unglück er hatte. Markengs Hinterkopf prallte auf eine Gitterabsperrung. Das hätte weit schlimmer enden können.

Eine ähnliche Szene hatte sich bereits Anfang Jahr während der Vierschanzentournee ebenfalls in Innsbruck ereignet. Damals schätzte Sabyrschan Muminow bei einem Probesprung die Länge des Auslaufs falsch ein, krachte in die Werbebanden und darüber hinweg. Auch der Kasache kam glimpflich davon.

Video: Skispringer bremst zu spät

Schätzt die Auslauflänge auch falsch ein: Der Kasache Sabyrschan Muminow landet an der Vierschanzentournee hinter der Werbebande. (Video: SRF)

ddu

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt