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Vlhova schlägt zum Saisonabschluss Shiffrin

Petra Vlhova heisst die überraschende Siegerin des letzten Slaloms der Saison. Holdener und Meillard belegen die Plätze 6 und 5.

Sie überrascht zum Abschluss alle: Petra Vlhova bejubelt ihren Sieg beim Slalom-Weltcupfinale in Aspen.
Sie überrascht zum Abschluss alle: Petra Vlhova bejubelt ihren Sieg beim Slalom-Weltcupfinale in Aspen.
Brennan Linsley, Keystone
Dabei schlägt sie vor allem Mikaela Shiffrin, die die Slalomsaison fast nach Belieben dominiert hatte und heute mit Rang zwei Vorlieb nehmen muss.
Dabei schlägt sie vor allem Mikaela Shiffrin, die die Slalomsaison fast nach Belieben dominiert hatte und heute mit Rang zwei Vorlieb nehmen muss.
Brennan Linsley, Keystone
Und weil es das Weltcupfinale ist, gibt es zwei Siegertrios: Hier die Medaillengewinnerinnen des Slalomweltcups 2016/2017. Mikaela Shiffrin (M.) erobert die Kristallkugel, Veronika Velez Zuzulova (l.) wird Zweite und Wendy Holdener (r.) verteidigt erfolgreich ihren dritten Rang.
Und weil es das Weltcupfinale ist, gibt es zwei Siegertrios: Hier die Medaillengewinnerinnen des Slalomweltcups 2016/2017. Mikaela Shiffrin (M.) erobert die Kristallkugel, Veronika Velez Zuzulova (l.) wird Zweite und Wendy Holdener (r.) verteidigt erfolgreich ihren dritten Rang.
Nathan Bilow, Keystone
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Die Slowakin Petra Vlhova brachte beim Weltcup-Finale in Aspen das Kunststück fertig, die grosse Dominatorin Mikaela Shiffrin im Slalom zu schlagen. Sie hatte schon nach dem ersten Lauf vorne gelegen, allerdings mit einer sehr geringen Marge. Drei Hundertstel führte sie vor der Schwedin Frida Hansdotter, sieben Hundertstel vor Mikaela Shiffrin und 14 vor ihrer Teamkollegin Veronika Velez Zuzulova. Und man kennt es ja: Wenn Shiffrin den Turbo zündet, lässt sich in der Regel dagegen kaum etwas machen. Doch in Aspen verlief die Geschichte anders.

Shiffrin übernahm zwar im zweiten Lauf zunächst die Spitze, doch Petra Vlhova vermochte zu kontern. Um 24 Hundertstel setzte sich die 21-jährige Slowakin vor die grosse Slalom-Dominatorin aus den USA, zugleich die Nachfolgerin von Lara Gut als Weltcup-Gesamtsiegerin. Es war dies der zweite Weltcupsieg für Vlhova. Die Premiere hatte sie im Dezember 2015 in Are gefeiert, als Shiffrin wegen ihrer damaligen Verletzung fehlte.

Melanie Meillard zeigt ihr grosses Talent

Beste Schweizerin war für einmal nicht Wendy Holdener, sondern die erst 18-jährige Mélanie Meillard, die sich um eine Position vor die Teamleaderin setzte und als Fünfte ihr bestes Ergebnis im Slalom realisierte. Sechste war Meillard im November in Levi gewesen. Platz 5 hatte die Walliserin auch beim Parallel-Slalom in Stockholm belegt, doch das Resultat von Aspen wird ihr zweifellos noch mehr bedeuten. Die junge Westschweizerin bestritt ihren erst elften Weltcup-Slalom.

Wendy Holdener tat sich mit den Schneebedingungen und der Wärme etwas schwer. In den bisherigen Slaloms hatte die Schwyzerin in jedem Rennen, in dem sie ins Ziel kam, das Podium erreicht. In Aspen blieb ihr letztlich nur Rang 6. Denise Feierabend hatte sich im ersten Lauf in den 12. Rang vorgekämpft, doch letztlich verlor sie noch vier Plätze und verpasste als 16. Weltcuppunkte. Michelle Gisin war schon im ersten Lauf durch einen Einfädler ausgeschieden.

Resultate

1. Petra Vlhova (SVK) 1:32,00. 2. Mikaela Shiffrin (USA) 0,24 zurück. 3. Frida Hansdotter (SWE) 0,35. 4. Veronika Velez Zuzulova (SVK) 0,39. 5. Mélanie Meillard (SUI) 1,05. 6. Wendy Holdener (SUI) 1,41. Ferner: 16. Denise Feierabend (SUI) 3,08. Ausgeschieden im ersten Lauf: Michelle Gisin (SUI)

SI/xkl

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